19. Zinnober Kunstvolkslauf am 3. und 4. September 2016

Schon übernächste Woche ist es wieder mal soweit: Der 19. Zinnober Kunstvolkslauf findet wieder statt. Und wir sind wieder dabei und freuen uns schon auf viele Besucher und Besucherinnen. 39 Ateliergemeinschaften, Galerien und Kunstvereine aus Hannover beteiligen sich und zeigen viel schöne Kunst. In den Ateliers sind die Künstler und Künstlerinnen anwesend und man kann miteinander ins Gespräch kommen.

Aber nun zu uns: mein Atelierkollege R.F. Myller zeigt seinen neuesten Arbeiten, Gemälde und Drucke, die mal wieder wunderbar geworden sind. Meine neuesten Arbeiten sind Gefäßskulpturen, diesmal sind sie kleiner geworden. Muss ja auch nicht immer alles größer werden, dachte ich.

Außerdem können Sie sich einen Quadratzentimeter Kunst – umsonst – versteht sich, mitnehmen. Frank und ich haben wieder gemeinsam ein Bild gemalt, aus dem sich jeder seine schönste Stelle, einen mal einen Zentimeter groß, herausschneiden kann.

Der Zinnober Kunstvolkslauf findet dieses Jahr zum 19. Male statt und ist eine Veranstaltung des Kulturbüros der Stadt Hannover.

Wir freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch bei uns.

Öffnungszeiten:
Samstag 3. September 2016 12.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, 4. September 2016 11.00 bis 19.00 Uhr

Zinnober auf facebook >>>
Hier können Sie sich das Programm herunterladen >>>

„Kunst hilft wirklich“ wird beendet!

Vor etlichen Jahren hat es mit der Frage „Was ist dir wirklich wichtig, worauf möchtest du nicht verzichten?“ begonnen. Auf der Basis von Ihren unterschiedlichsten Statements, Wünschen und Utopien entstanden im ersten Schritt Bilder von Guido Kratz und Texte von Maria Eilers, die dann im zweiten Schritt digital zusammengefügt und in diversen Ausstellungen im Raum Hannover und Niedersachsen gezeigt und zuweilen auch verkauft wurden…. So lässt sich – sehr verknappt – das partizipative Kunstprojekt „Kunst hilft wirklich“ beschreiben.

Jetzt ist es soweit. Wir, das sind Maria Eilers und ich, möchten dieses ausgesprochen interessante und inspirierende Projekt feierlich – mit Ihnen zusammen – beenden.

Am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr werden die noch vorhandenen Arbeiten in meinem Atelier gezeigt und stehen zum „Ausverkauf“. Der ursprünglich gültige Preis ist aufgehoben. Sie selbst entscheiden, wie viel Sie pro Arbeit zahlen. Wenn sie sich eine bestimmte Arbeit reservieren möchten, schauen Sie bitte auf unserer Internetseite die Bildauswahl an und schicken eine Mail. Wer zuerst kommt, malt zuerst …

Zum Ende des Jahres wird Kunst hilft auch aus dem World Wide Web und die 40 dazugehörenden TextBilder aus dem Atelier  verschwinden.  Die schon in Hannover und Umgebung hängenden TextBilder erinnern an das, was wirklich wichtig ist im Leben!

Ausverkauf „Kunst hilft wirklich“ am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr im Atelier Guido Kratz, Goebenstraße 4, 30161 Hannover.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

 

 

Ein Netzwerkbildworkshop im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter zu Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das AWO Psychiatriezentrum ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Psychiatriezentum in Königslutter beschäftigt rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgt ein Einzugsgebiet mit etwa 880 000 Einwohnern.

Im Rahmen einer Großgruppenveranstaltung auf Grundlage der neu eingeführten Personalstrategie mit dem Fokus auf das Handlungsfeld „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ habe ich einen künstlerischen Netzwerkbildworkshop angeboten. Die Veranstaltung war eine interne Fortbildung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und diente dem Wissensaufbau in der alltäglichen Arbeit. Im Rahmen der Vorträge wurde klar, dass es nicht nur um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, sondern vielmehr um die Vereinbarkeit der eigenen Arbeit mit dem eigenen Lebensentwurf. Dies ist in einem Arbeitsumfeld, in dem in mehreren Schichten rund um die Uhr gearbeitet wird, eine sehr komplexe Aufgabe.

Das Ziel meines künstlerischen Workshops war es, „Vereinbarkeit“ mit den persönlichen Zielen und Bedürfnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu verbinden. Die Teilnehmer erarbeiteten sich Motive zu den eigenen Lebensentwürfen und setzen diese mit Farben und und Pinsel auf den Keramikkacheln um

In einem künstlerischen Prozess ist auf 32 Keramikfliesen ein Bild aus zwei Schichten entstanden. Nach dem Zusammenlegen der persönlichen Kachel mit dem eigenen Lebensentwurf zu einem großen gemeinsamen Bild wurde die Frage behandelt, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Lebensentwurf 2025 tatsächlich aussehen könnte. In einem zweiten Durchgang wurde ein von allen Teilnehmern getragenes Motiv gefunden und gemalt

Es war eine Herausforderung für die Teilnehmer, diese Fragen in Bilder zu fassen. Aber es machte auch großen Spaß, diese Aufgabe im Team zu meistern, zu erleben, wie mit Keramikfarben ein großes Bild entsteht und als Ergebnis ein großartiges Statement geschaffen zu haben. Das fertig gebrannte Bild wird in einem Außenbereich des weitläufigen Geländes befestigt und als Gemeinschaftskunstwerk nachhaltig Wirkung entfalten.

Kunst in Unternehmen – ein Interview mit dem Künstler Till Steinbrenner

Netzwerkbildworkshop Detail von Guido Kratz aus HannoverDas Künstlerduo Lotte Lindner und Till Steinbrenner lebt in Hannover und ist weltweit tätig. In vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten sie ihre künstlerischen Positionen. Lotte Lindner und Till Steinbrenner arbeiten seit 2002 gemeinsam daran, Unsicherheit als fruchtbare Energie verfügbar zu machen.
Sie nutzen dazu alle verfügbaren Medien. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Skulptur, Performance und Installation. Es sind aufregende Arbeiten im Spannungsfeld zwischen „be a hero for one day“ und dem Scheitern. Also beste Voraussetzungen, um mal die Frage zu beleuchten, ob es Kunst in Unternehmen gibt, ob sie sinnvoll ist, was sie den Künstlern bringen kann und ob Unternehmen überhaupt etwas davon haben können.

Till Steinbrenner hat sich bereit erklärt, mit mir ein Gespräch über diese Themen zu führen, und wir haben es dann auch tatsächlich gemacht. Mit einer Flasche Wein und jeder Menge Zeit. Und etwas Zeit sollten Sie sich beim Lesen unseres Gespräches auch nehmen, denn es geht in die Tiefe und leuchtet viele Aspekte des Spannungsfeldes „Kunst in Unternehmen“ aus.

Ich möchte mit diesem Interview die FrageNetzwerkbildworkshop von Guido Kratz aus Hannover beleuchten, was Kunst in Unternehmen bewirken kann – oder auch nicht. Um das Thema ein wenig einzugrenzen, habe ich mich bei dieser Unterhaltung auf die künstlerische Arbeit mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Unternehmen beschränkt. Es geht also nicht um Kunstsammlungen in Unternehmen, sondern um die Arbeit, die Künstler und Künstlerinnen in den Unternehmen selbst anstoßen können.

Zum Interview >>>

Website Lotte Lindner und Till Steinbrenner >>>

Hochwasser in Triftern – Spendenaktion für meine Freunde Gernot & Carola

das Hochwasser in den letzten Wochen hat in vielen Orten starke Schäden angerichtet. Als ich hörte das Triftern in Niederbayern auch davon betroffen war, war ich in Gedanken sofort bei meinen Freunden Carola Pöhlmann und Gernot Richter-Pöhlmann. Als ich sie anrief, bestätigten sich meine Befürchtungen: Ihr Haus mit ihrer Keramikwerkstatt liegt direkt am Altbach, sie waren komplett überflutet und stehen nun vor den traurigen Überresten ihrer Existenz und haben keinen finanziellen Spielraum. Ihr könnt Euch die beiden in einem ZDF Beitrag vom 05.06.16 ansehen, ab Minute 3:00 wird über ihre Keramikwerkstatt berichtet  >>>

drachen_bigDa ich Beide gut kenne, weiß ich was das bedeutet. Alleine die Vorstellung, meine Werkstatt wäre ebenso überflutet worden….

Ich möchte den beiden gerne helfen und veranstalte daher einen Keramik- Sonderverkauf in meinem Atelier, dessen Erlös komplett für die beiden bestimmt ist. Es gibt Bilder, Brunnen, Drucke und vieles mehr zu günstigen Preisen. Der Verkauf ist am 22. und 23. Juni 2016 von 16.00 bis 20.00 Uhr.

Wer direkt etwas spenden kann und will, kann dies direkt auf das Konto von Carola Pöhlmann, IBAN DE 49 7406 1813 0003 3046 12, BIC GENO DE F1PFK überweisen. Auch kleine Beträge sind willkommen und helfen.

ZDF Bericht über die Katastrophe >>>
Website Firstgockel in Triftern >>>

 

Kunst in Unternehmen – Was bringt das?

Teambildungs Workshop für VW Nutzfahrzeuge von Guido Kratz aus Hannover 06Wenn man einen Künstler in ein Unternehmen einlädt, kann man was erleben. Die künstlerische Intervention in einem Unternehmen kann zu Veränderungen beitragen, die von der Unternehmensleitung wie auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gewünscht werden.

Um zu beurteilen, ob ein künstlerischer Workshop oder eine Kunstaktion in einem Unternehmen zielführend ist, muss man die künstlerischen Interventionen von einer ausschließlichen Event-Gestaltung abgrenzen. Es ist ja ein Unterschied, ob ein Unternehmen ein Sinfonieorchester einlädt, als Geschenk an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, oder ob man eine künstlerische Arbeit zu wichtigen Veränderungsthemen zum Beispiel bei Fusionsprozessen macht.

Ist es möglich, das Ergebnis künstlerischer Interventionen irgendwie zu messen?

Es gibt inzwischen Untersuchungen zum Thema Kunst in Unternehmen und Dissertationen dazu aus verschiedenen Fachgebieten. Aber es ist ein wenig schwieriger und subjektiver, so ein Ergebnis zu messen. Aber man kann sich der gleichen Methoden bedienen, die auch bei Mitarbeiterschulungen und Beratungen angewendet werden. Man befragt die Teilnehmer eines künstlerischen Workshops direkt nach dem Ergebnis oder Erfolg.

Netzwerkbild F aus einem Netzwerkbild-Workshop von Guido Kratz aus Hannover mit dem Unternehmen EWEAus meinen eigenen Workshops, in denen manchmal ganze Belegschaften, aber auch kleine Teams Netzwerkbilder zu den unterschiedlichsten Themen erarbeiten haben, kenne ich viele Aussagen von den Teilnehmern, die oft auch noch nach einigen Jahren getroffen werden. Hier sind einige der Erfolgsfaktoren, die ich durch das Feedback von Teilnehmern an meinen künstlerischen Workshops bekommen habe:

Die Diskussionskultur wurde verbessert.
Vorher festgelegte Rollen einzelner konnten durch die
künstlerische Arbeit aufgebrochen werden.
Die Zusammenarbeit im Team wurde verbessert.
Die eigenen Reflexionsfähigkeiten wurden entwickelt.
Die Wahrnehmung wird verbessert und fokussierter.
Die Beziehung zwischen dem eigenen Arbeitsbeitrag und dem großen Ganzen wir klarer.
Die Wir-Kultur oder das Wir-Gefühl wird verbessert.

Durch eine genaue Vorbereitung des Workshops auf aktuelle Themen im Unternehmen kann eine künstlerische Herangehensweise viele Bedürfnisse gleichzeitig ansprechen. Durch die künstlerische Aktion, das gemeinsame Tun, werden viele Sinne angesprochen. Das stärkt und motiviert. Und darum geht es doch, an seine täglichen Aufgabe stark und motiviert herangehen zu können.

ZweiMal, ein Workshop für Paare

Gemeinsam mit der Designerin und Illustratorin Anja Weiss biete ich Workshops für Paare an. Liebespaare oder Eheleute schaffen gemeinsam ein Werk, ein Bild auf einer großen Keramikplatte. Die Werke werden nach dem Workshop gebrannt und mit einer Aufhängung versehen. In den zurückliegenden Workshops sind schon viele schöne Gemeinschaftsbilder entstanden. Es gibt in diesem Jahr noch einen Termin, Sonntag, den 9. Oktober 2016. Im nächsten Jahr steht auch schon ein Termin fest: Sonntag den 26. Februar 2017. Beide Termine jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Um als Paar ein gemeinsames Bild zu malen braucht es keinerlei künstlerisch-kreative Vorbildung. Es geht um ein neues spielerisch-produktives Erlebnis, darum, sich zusammen auf ein nonverbales Experiment einzulassen. Unsere eigene Erfahrung mit dem Malen gemeinsamer Bilder zeigt, dass der Prozess uns auf spielerische Art und Weise näher bringt. Diese Bilder sprechen eine eigene, überraschende, ganz persönliche Sprache. Sie erzählen uns etwas über unsere Beziehung und unseren Umgang miteinander.


Lasse ich die Spuren des anderen stehen, übermale oder integriere ich sie? Wie experimentierfreudig bin ich? Wie gehe ich mit eignen Spuren um? Abgrenzung und Durchdringung, zarte Linien und kraftvoller Farbauftrag, Chaos und Ordnung – welche Strukturen entstehen im gemeinsamen Prozess des Malens? Durch Farbe, Form, der Dynamik und Tempi der Malbewegung und der Lust am gemeinsamen Schaffensprozess visualisiert sich im Dialog das einzigartige Muster Ihrer Liebesbeziehung.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

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Website Anja Weiss >>>
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Ein Netzwerkbildworkshop im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter zum Thema Gesundheit.

Das AWO Psychiatriezentrum ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Psychiatriezentum (APZ) in Königslutter beschäftigt rund 1050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgt ein Einzugsgebiet mit etwa 880 000 Einwohnern.

Im Rahmen einer Großgruppenveranstaltung „Personalstrategie Fokus Gesundheit“ habe ich einen künstlerischen Netzwerkbildworkshop angeboten. Die Veranstaltung war eine interne Fortbildung im Zuge der neuen Personalstrategie und diente dem Wissensaufbau zum Handlungsfeld der Gesundheit, eines von vier Handlungsfeldern der Personalstrategie. Das Ziel meines künstlerischen Workshops war es, „Gesundheit“ im APZ mit den persönlichen Zielen und Bedürfnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu verbinden. Durch die kreative Auseinandersetzung mit Gesundheit und persönlichen Strategien, diese zu steigern, haben sich alle Teilnehmenden intensiv mit den verschiedenen Facetten des Themas beschäftigt. Auf diese Weise wurden neue Perspektiven gewonnen, die in das Netzwerkbild nachhaltig umgesetzt wurden.

In dem künstlerischen Prozess auf 50 Keramikfliesen ist ein Bild aus zwei Schichten entstanden. In einem ersten Malprozess beschäftigten sich alle Teilnehmer von einem individuellen Standpunkt aus mit dem Thema „persönliche Gesundheit“ und der Fragestellung „Wann fühle ich mich gesund?“ beschäftigt. Jeder malte zu diesem Thema ein persönliches Bild auf eine eigene Fliese. In einem zweiten Durchgang wurde das gesamte Bild mit einem gemeinsamen gefundenen Motiv zu dem etwas abwandelten, nach außen gerichteten Thema „Wie leben wir zukünftig Gesundheit im AWO Psychiatriezentrum?“ übermalt, als Botschaft an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen der Einrichtung.

Es war eine Herausforderung für alle, dieses Thema mit den zwei verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, in Bilder zu fassen und in einem Gesamtkunstwerk zu vereinen. Aber es machte auch großen Spaß, diese Aufgabe im Team zu meistern, zu erleben, wie mit Keramikfarben ein großes Bild entsteht und als Ergebnis ein großartiges Statement geschaffen zu haben. Das fertig gebrannte Bild wird im Außenbereich des weitläufigen Geländes vor dem neuen Gesundheitszentrum stehen und als Gemeinschaftskunstwerk nachhaltig wirken.

Pfingstausstellung in der Wedemark, bei „Kunst im Dorf“ in Brelingen

Das Wetter soll ja besser werden. Die Luft wird seidig sein und der Himmel schön blau. Die Sonne wird uns wärmen und ein herrlicher Duft nach Blüten und Frühling zieht uns in die Nase. So stelle ich mir das diesjährige Pfingsten vor. Ob es so kommt weiß ich natürlich nicht, obwohl eventuell einiges dafür spricht. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das Kaffeesatzleserei.

Sicher ist aber, dass ich an dem Pfingstwochende bei Joachim vom Korzfleisch zu Gast bin und in seinem wunderbaren Garten meine Gefäßskulpturen ausstellen werde. Die Pflanzen und Bäume bilden eine perfekte Galerie, um die Gefäßskulpturen zum Leuchten zu bringen. Ich werde auch einige Keramikpflastersteine mitbringen. Denn jetzt ist die Zeit, die schönen bunten Steine in die Erde zu bekommen.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltung „Kultur im Dorf“ statt. Viele Künstler und Kunsthandwerker stellen in Brelingen aus, es gibt zu essen und zu trinken und viel zu sehen.

Wann: Am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. Mai 2016  jeweils von 11 bis 18 Uhr.
Wo: Bei Joachim von Kortzfleisch, Eichendamm 27, 30900 Wedemark- Brelingen

Flyer >>>
Joachim von Kortzfleisch >>>
Informationen zum Ort >>>
Informationen zu „Kultur im Dorf“  >>>

 

Kunst im Quadrat: Künstlergespräch mit Guido Kratz am 22. April 2016 um 19.00 Uhr

Noch bis Mitte Mai sind meine Gefäße bei Kunst im Quadrat zu sehen. In der Privatwohnung von Maria Eilers, genauer in dem fast quadratischen Eingangsflur, versammelten sich große und kleine Gefäße an den Wänden. Sie verwandeln den Raum und man fragt sich unwillkürlich, ob es sich um eine Invasion Außerirdischer handelt. Oder ob es am Ende doch Kunst ist.

Am 22. April um 19.00 Uhr gibt es die Möglichkeit sich die Gefäße noch einmal anzuschauen und sich mit mir noch einmal über all diese Themen zu unterhalten.

Wo?
Maria Eilers,
Charlottenstraße 92,
30449 Hannover

Website Maria Eilers >>>

Teamentwicklung als Kunstprojekt – ein Netzwerkbild-Workshop mit dem Team Verbandskommunikation des LandesSportBundes Niedersachsen

Tobias Fricke, Alexander Stünkel und Katharina Kümpel bilden das Team Verbandskommunikation des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen. Ihre jährliche ‚Auszeit‘ aus dem Gemeinschaftsbüro für ihre Teamentwicklung haben sie 2016 in der Keramik-Werkstatt von Guido Kratz verbracht. In dieser gestalterisch-kreativen Atmosphäre konnten sie einmal auf andere Weise zusammenarbeiten und sich austauschen. Das Thema für das geplante Netzwerkbild war „Talente verbinden“.

Eine große Herausforderung war es, dieses Thema in Bilder umzusetzen, die jeder in einem ersten Schritt auf seine eigene Netzwerkfliese malen sollte. Wie soll man „Talent“ visualisieren? Wie die Verbindung untereinander? Sind es die eigenen Talente oder die der Anderen?

Nach ersten Unsicherheiten und Gesprächen zum Thema begannen alle mit dem Malen. Der Malprozess fing die Teilnehmer ein und es entstanden aussagekräftige Motive.

Die drei Einzelfliesen wurden dann zu einem gemeinsamen Bild zusammengelegt. Ab jetzt war Zusammenarbeit gefragt. Für das Thema „Talente verbinden“ sollte nun ein gemeinsames, von allen getragenes Motiv gefunden werden. Viele Fragen wurden diskutiert: Was sieht am besten aus? Was macht am meisten Sinn? Was passt zu uns? Wie sehen uns andere von außen? Wo wird das Bild hängen und welche Wirkung soll es entfalten?

Es ist ein eindrucksvolles Netzwerkbild entstanden, das die Arbeit des Teams kommuniziert. Mir machte es sehr viel Freude, einen ganzen Tag mit einer kleinen Gruppe zu arbeiten. In dieser ruhigen und konzentrierten Atmosphäre kann aus verschiedenen Perspektiven auf die tägliche Arbeit geschaut werden – ein wertschätzender, sinngebender und erkenntnisreicher Prozess.

LandesSportBund Niedersachsen >>>

Ausstellung Kunst im Quadrat mit Gefäßen von Guido Kratz

Gestern startete meine erste Ausstellung in diesem Jahr bei „Kunst im Quadrat“ in Hannover Linden. In der Privatwohnung von Maria Eilers, genauer in dem fast quadratischen Eingangsflur, versammelten sich große und kleine Gefäße an den Wänden. Sie verwandelten den Raum und brachten die zahlreichen Ausstellungsbesucher zum assoziieren. Es kamen auf diese Weise viele schöne Ideen zusammen, welche Bedeutung diese Formen haben könnten.

Die Gefäße spielen mit den vielen möglichen Varianten von Formen. Da die Gefäße keinen Gebrauchsnutzen mehr besitzen, weil sie geschlossen sind und an der Wand hängen, bieten sie nichts Konkretes mehr an. Die Kunstwerke könnten auch gemalt und Motiv in einem Bild sein. Die klaren Farben und die Fayencemalerei verweisen auf das Bildhafte, die Sgraffitos geben den Gefäßen eine sinnliche Haut. Viele Besucher betasteten die Gefäße, um die Form zu erfahren und zu erfassen.

Ein schöner und anregender Nachmittag, ich habe mich über die vielen Kontakte und Gespräche sehr gefreut.

Website Maria Eilers >>>

Ausstellung Kunst im Quadrat – Gefäße von Guido Kratz

Meine erste Ausstellung in diesem Jahr rückt näher. Ich zeige meine neuesten Arbeiten im kleinsten Kunstraum in Hannover, „Kunst im Quadrat“. „Kunst im Quadrat“ ist ein kleiner Flur in der privaten Wohnung von Maria Eilers.

Schon seit vielen Jahren macht Maria Eilers dort Ausstellungen mit bekannten Künstlern aus Hannover. Der kleine Raum ist für jeden Künstler und jede Künstlerin eine Herausforderung und so entstehen dort immer wieder ungewöhnliche Ausstellungen. Ich freue mich sehr, an diesem Ort meine Gefäß-Skulpturen auszustellen.

Wann:
Sonntag, 13. März 2016 von 14.00 bis 18.00 Uhr. Um 15.00 Uhr ist die Eröffnung der Ausstellung

Wo:
Maria Eilers
Charlottenstraße 92
30449 Hannover
Website Maria Eilers >>>

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Kunstprojekt seit über zehn Jahren – Die wachsenden LQ Netzwerkbilder

Netzwerkfliese LQW Nr. 611 von Guido Kratz aus HannoverIm Jahr 2002 entwickelte die ArtSet Forschung, Bildung und Beratung GmbH in Hannover ein neues Testierungsverfahren, die Lernerorientierte Qualitätstestierung für Weiterbildungsorganisationen. Ein langes Wort, daher wird allgemein das Kürzel LQW verwendet. LQW ist nicht einfach ein neues Testierungsverfahren, das Organisationen wieder einmal eine weitere Formalie abnötigte, sondern die Chance, das gesamte Unternehmen weiter zu entwickeln und fit für zukünftige Anforderungen zu machen. Die Organisationen formulieren ihre Anforderungen und Ziele selbst. Denn nur sie selbst wissen auch, in welchen Schritten sie sich weiterentwickeln können und wollen. So besteht die Chance, dass die gesamte Organisationen in einen selbstbestimmten Lernprozess gerät.

Parallel dazu entwickelte ich ein Netzwerkbild, das wachsen konnte. Ich wollte erreichen, dass die Anzahl der einzelnen Netzwerkfliesen nicht festgelegt ist und sich das Netzwerkbild vergrößern kann, ohne limitiert zu sein. Denn ein Netzwerkbild symbolisiert die Einzigartigkeit jeder einzelnen Fliese. Aber alle Fliesen zusammen stehen gleichzeitig für ein gemeinsames, größeres Motiv.

Jede Weiterbildungsorganisation erhielt nach bestandener Testierung eine 30 x 30 cm große Netzwerkfliese aus einem ständig wachsenden Netzwerkbild. Zusätzlich zur Fliese erhielt jede Organisation einen Kunstdruck der den aktuellen Stand des Netzwerkbildes zeigte. Das heißt, die 10. teilnehmende Organisation erhielt einen Druck, bestehend aus 10 Netzwerkfliesen, die 400. erhielt einen Druck bestehend aus 400 Fliesen. Zur Zeit sind 860 Organisationen aus Deutschland und Österreich am LQW Verfahren beteiligt. Das Netzwerkbild wird beständig aktualisiert und jede Fliese hat einen weiterführenden Link zur teilnehmenden Organisation.

Netzwerkfliese LQW Nr. 709 von Guido Kratz aus HannoverDas ständig wachsende LQW-Netzwerkbild symbolisiert das Verbindende des LQW Testierungsverfahrens für alle teilnehmenden Organisationen und gleichzeitig das Individuelle jeder testierten Weiterbildungseinrichtung. Jede testierte Organisation hat ihre ganz eigene Qualität, nimmt aber auch an der übergeordneten Idee der Qualität in der Weiterbildung teil und ist dadurch Teil eines Ganzen. So bringt das Netzwerkbild die beteiligten Organisationen in einen Zusammenhang. Jede für sich und alle gemeinsam stehen für eine sich ständig weiter entwickelnde Qualität in der Weiterbildung.
Auf meiner Website wächst das Netzwerkbild ständig weiter. Jede Fliese ist verlinkt zur teilnehmenden Organisation.

Hier können sie sich das LQW Netzwerkbild anschauen >>>
Die ArtSet Qualitätstestierungs GmbH >>>
Weitere Informationen >>>

Musik im Atelier – Ausstellung und Konzert mit der Tom Kölling Band aus Hannover

Das Quartett um den hannoverschen Gitarristen und Sänger Tom Kölling spielt am 20. November im Atelier. Ich freue mich schon auf Eigenkompositionen der aktuellen CD „a beautiful blend“ , Jazz- Blues- und Latinstandards sowie handverlesene Songperlen aus dem American Songbook. Gastmusiker ist Nico Deppisch/E-Bass.

Ich werde meinen neuen Arbeiten vorstellen, völlig sinnlose Gefäße, Skulpturen, die die Wände hoch kriechen. Ich freue mich auf einen schönen, stimmungsvollen Abend!

Am Freitag, den 20. November 2015 um 20.00 Uhr. Eintritt 12,- €. Bitte reservieren Sie sich einen Platz per Mail, denn die Plätze sind begrenzt.

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ZweiMal – ein besonderer Workshop für Paare

Vor vier Wochen gab es den ersten Workshop für Paare. Liebespaare, Eheleute, Freunde oder andere Paare malten jeweils gemeinsam ein Bild, es hat sehr viel Spaß gemacht und die Ergebnisse sind sehr schön geworden.

Es gibt noch einen weiteren Termin in diesem Jahr, und zwar  am Sonntag, den 08. November 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

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Atelierrundgang der Lister Künstler und Künstlerinnen 2015

Am Sonntag, den 1. November 2015 findet wieder der Lister Atelierrundgang statt. 16 Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtteil List in Hannover öffnen Ihre Ateliers in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr. Ich bin gemeinsam mit meinem Atelierkollegen R.F.Myller dabei und zeige meinen neuesten Arbeiten. In zehn Ateliers, die alle gut zu Fuß zu erreichen sind, können Sie  Malerei, Skulpturen und Installationen entdecken.

Egal, wie kalt es draußen ist und wie ungemütlich das Wetter auch sein mag, an unserem Atelierspaziergang sehen sie unsere Kunst an ihrem Entstehungsort, sozusagen im natürlichen Umfeld des Künstlers, im Atelier. Bei Kaffee und Tee können Sie außerdem mit uns ins Gespräch kommen.

Am Tag vorher, am Samstag, den 31. Oktober 2015 eröffnen wir den Lister Atelierrundgang mit einer Eröffnungsausstellung im Atelier Frîa Hagen um 18.30 in der Kollenrodtstraße 10a in Hannover.

Ich freue mich auf Sie!

Link zur Site der Lister Künstler >>>

„Und dasselbe nochmal in Grün!“

Gestern gab es bei uns im Atelier Grünes: grünes Essen , grüne Musik, grüne Gedichte und grüne Farben. Während unserer diesjähriger Zinnober Ausstellung Anfang September haben wir einige Besucher zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen, die gestern stattfand. In Anlehnung an letztes Jahr, als nach der Zinnober Ausstellung das erste Mal ein rotes Essen stattfand, machten wir dieses Jahr alles nochmal in Grün.

Rund um das Grüne gab es zu essen, eine Phantasiereise und viele Informationen um die Farbe Grün. Wussten Sie, dass Goethes Lieblingsspeise „Grie Soss“, also das hessische Leib und Magengericht „Grüne Soße“ war? Oder dass Napoleon an einer Vergiftung starb, die aus der grünen Wandfarbe seines Schlafzimmers herrührte?

Zum Schluss wurde das grüne Tischtuch, das R.F. Myller liebevoll bemalt hatte, von den Besuchern und Besucherinnen ebenso liebevoll in viele Stücke zerschnitten. Wer weiß was mit den Tischtuchteilen geschieht, vielleicht enden sie als grünes Bild an der Wand….