Archiv der Kategorie: Kunstprojekte

Das 20. mal Zinnober Hannover – und wir sind dabei!

Am 1. September 2017 startet zum zwanzigsten Mal der Zinnober Kunstvolkslauf. Mein Atelierkollege R.F Myller und ich sind wieder dabei und stellen unsere neuesten Arbeiten vor.

Anbei eine Kostprobe aus meiner aktuellen Arbeit: Die Wand. Sie wird bei Zinnober das erste Mal zu sehen sein. R.F. Myller stellt neue Arbeiten auf Papier vor. Zum Auftakt am Freitag, den 1. September 2017 um 16.00 Uhr schneiden wir die „blaue Zinnober-Jubiläumstorte“ an. Das sollten Sie auf keinen Fall versäumen.

 

Zum zwanzigjährigen Jubiläum von Zinnober stellen an 59 Kunstorten in der ganzen Stadt Künstler ihre Arbeiten vor. Diesmal können Sie ihre Entdeckungstouren an drei Tagen erleben, denn Zinnober startet bereits am Freitag, den 01.09. und geht bis Sonntag, den 03.09.2017. Es gibt umfangreiche Angebote zur Kunstvermittlung und viele Veranstaltungen. Schauen Sie in das Zinnoberprogramm und stellen Sie sich ihre Kunsttouren durch Hannover zusammen. Der Eintritt ist überall kostenlos.

Zinnoberöffnungszeiten: Freitag, 01.09. und Samstag, 02.09.2017 von 16.00 bis 21 Uhr
und am Sonntag, 03.09.2017 von 12.00 bis 18.00 Uhr

Broschüre Zinnober >>>

Zinnober auf Facebook >>>

Veränderungen brauchen Symbole

Viele Organisationen beschäftigen sich mit Veränderungen. Veränderungen in ihrem Umfeld, zum Beispiel der Märkte und ihrer Kunden. Aber auch die Anforderungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verändern sich und Organisationen und Unternehmen versuchen sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen.

Solche Veränderungen sind immer wieder Thema von Veranstaltungen, die Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen durchführen, zum Beispiel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Gesundheitsvorsorge, Folgen der Digitalisierung und viele Themen mehr. Neben Vorträgen und Workshops zum Thema kann es sehr hilfreich sein, sich ein Symbol zu schaffen, dass den manchmal etwas steinigen Weg zur geglückten Veränderung ausleuchtet und im Alltag daran erinnert, was man sich doch einmal vorgenommen hat.

Netzwerkbild Führung, Workshops von Guido Kratz aus HannoverNetzwerkbilder sind solche Symbole, weil sie von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen selbst geschaffen werden. In der Auseinandersetzung mit einem Thema entsteht ein Bild, das aus genauso vielen Teilen besteht, wie die Gruppe groß ist. Sie sind für kleine Teams geeignet, die sich ein starkes, oft sehr persönliches Symbol erschaffen. Aber auch große Teams erfahren in der konkreten Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema, wie die anderen darüber denken und schaffen sich ein Symbol, dass die geglückte Bewältigung des Themas ausdrückt.

Als Beispiel habe ich ein Netzwerkbild gewählt, das als Thema „Führung“ hat. In diesem Bild sind die Aspekte zur Führung aus Sicht des Managements und auch aus der Sicht der Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen erfolgreich umgesetzt. #kunstinunternehmen

Netzwerkbildworkshops >>>

„Kunst hilft wirklich“ wird beendet!

Vor etlichen Jahren hat es mit der Frage „Was ist dir wirklich wichtig, worauf möchtest du nicht verzichten?“ begonnen. Auf der Basis von Ihren unterschiedlichsten Statements, Wünschen und Utopien entstanden im ersten Schritt Bilder von Guido Kratz und Texte von Maria Eilers, die dann im zweiten Schritt digital zusammengefügt und in diversen Ausstellungen im Raum Hannover und Niedersachsen gezeigt und zuweilen auch verkauft wurden…. So lässt sich – sehr verknappt – das partizipative Kunstprojekt „Kunst hilft wirklich“ beschreiben.

Jetzt ist es soweit. Wir, das sind Maria Eilers und ich, möchten dieses ausgesprochen interessante und inspirierende Projekt feierlich – mit Ihnen zusammen – beenden.

Am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr werden die noch vorhandenen Arbeiten in meinem Atelier gezeigt und stehen zum „Ausverkauf“. Der ursprünglich gültige Preis ist aufgehoben. Sie selbst entscheiden, wie viel Sie pro Arbeit zahlen. Wenn sie sich eine bestimmte Arbeit reservieren möchten, schauen Sie bitte auf unserer Internetseite die Bildauswahl an und schicken eine Mail. Wer zuerst kommt, malt zuerst …

Zum Ende des Jahres wird Kunst hilft auch aus dem World Wide Web und die 40 dazugehörenden TextBilder aus dem Atelier  verschwinden.  Die schon in Hannover und Umgebung hängenden TextBilder erinnern an das, was wirklich wichtig ist im Leben!

Ausverkauf „Kunst hilft wirklich“ am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr im Atelier Guido Kratz, Goebenstraße 4, 30161 Hannover.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

 

 

Kunst in Unternehmen – ein Interview mit dem Künstler Till Steinbrenner

Netzwerkbildworkshop Detail von Guido Kratz aus HannoverDas Künstlerduo Lotte Lindner und Till Steinbrenner lebt in Hannover und ist weltweit tätig. In vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten sie ihre künstlerischen Positionen. Lotte Lindner und Till Steinbrenner arbeiten seit 2002 gemeinsam daran, Unsicherheit als fruchtbare Energie verfügbar zu machen.
Sie nutzen dazu alle verfügbaren Medien. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Skulptur, Performance und Installation. Es sind aufregende Arbeiten im Spannungsfeld zwischen „be a hero for one day“ und dem Scheitern. Also beste Voraussetzungen, um mal die Frage zu beleuchten, ob es Kunst in Unternehmen gibt, ob sie sinnvoll ist, was sie den Künstlern bringen kann und ob Unternehmen überhaupt etwas davon haben können.

Till Steinbrenner hat sich bereit erklärt, mit mir ein Gespräch über diese Themen zu führen, und wir haben es dann auch tatsächlich gemacht. Mit einer Flasche Wein und jeder Menge Zeit. Und etwas Zeit sollten Sie sich beim Lesen unseres Gespräches auch nehmen, denn es geht in die Tiefe und leuchtet viele Aspekte des Spannungsfeldes „Kunst in Unternehmen“ aus.

Ich möchte mit diesem Interview die FrageNetzwerkbildworkshop von Guido Kratz aus Hannover beleuchten, was Kunst in Unternehmen bewirken kann – oder auch nicht. Um das Thema ein wenig einzugrenzen, habe ich mich bei dieser Unterhaltung auf die künstlerische Arbeit mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Unternehmen beschränkt. Es geht also nicht um Kunstsammlungen in Unternehmen, sondern um die Arbeit, die Künstler und Künstlerinnen in den Unternehmen selbst anstoßen können.

Zum Interview >>>

Website Lotte Lindner und Till Steinbrenner >>>

Kunst in Unternehmen – Was bringt das?

Teambildungs Workshop für VW Nutzfahrzeuge von Guido Kratz aus Hannover 06Wenn man einen Künstler in ein Unternehmen einlädt, kann man was erleben. Die künstlerische Intervention in einem Unternehmen kann zu Veränderungen beitragen, die von der Unternehmensleitung wie auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gewünscht werden.

Um zu beurteilen, ob ein künstlerischer Workshop oder eine Kunstaktion in einem Unternehmen zielführend ist, muss man die künstlerischen Interventionen von einer ausschließlichen Event-Gestaltung abgrenzen. Es ist ja ein Unterschied, ob ein Unternehmen ein Sinfonieorchester einlädt, als Geschenk an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, oder ob man eine künstlerische Arbeit zu wichtigen Veränderungsthemen zum Beispiel bei Fusionsprozessen macht.

Ist es möglich, das Ergebnis künstlerischer Interventionen irgendwie zu messen?

Es gibt inzwischen Untersuchungen zum Thema Kunst in Unternehmen und Dissertationen dazu aus verschiedenen Fachgebieten. Aber es ist ein wenig schwieriger und subjektiver, so ein Ergebnis zu messen. Aber man kann sich der gleichen Methoden bedienen, die auch bei Mitarbeiterschulungen und Beratungen angewendet werden. Man befragt die Teilnehmer eines künstlerischen Workshops direkt nach dem Ergebnis oder Erfolg.

Netzwerkbild F aus einem Netzwerkbild-Workshop von Guido Kratz aus Hannover mit dem Unternehmen EWEAus meinen eigenen Workshops, in denen manchmal ganze Belegschaften, aber auch kleine Teams Netzwerkbilder zu den unterschiedlichsten Themen erarbeiten haben, kenne ich viele Aussagen von den Teilnehmern, die oft auch noch nach einigen Jahren getroffen werden. Hier sind einige der Erfolgsfaktoren, die ich durch das Feedback von Teilnehmern an meinen künstlerischen Workshops bekommen habe:

Die Diskussionskultur wurde verbessert.
Vorher festgelegte Rollen einzelner konnten durch die
künstlerische Arbeit aufgebrochen werden.
Die Zusammenarbeit im Team wurde verbessert.
Die eigenen Reflexionsfähigkeiten wurden entwickelt.
Die Wahrnehmung wird verbessert und fokussierter.
Die Beziehung zwischen dem eigenen Arbeitsbeitrag und dem großen Ganzen wir klarer.
Die Wir-Kultur oder das Wir-Gefühl wird verbessert.

Durch eine genaue Vorbereitung des Workshops auf aktuelle Themen im Unternehmen kann eine künstlerische Herangehensweise viele Bedürfnisse gleichzeitig ansprechen. Durch die künstlerische Aktion, das gemeinsame Tun, werden viele Sinne angesprochen. Das stärkt und motiviert. Und darum geht es doch, an seine täglichen Aufgabe stark und motiviert herangehen zu können.

Ein Netzwerkbildworkshop im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter zum Thema Gesundheit.

Das AWO Psychiatriezentrum ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Psychiatriezentum (APZ) in Königslutter beschäftigt rund 1050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgt ein Einzugsgebiet mit etwa 880 000 Einwohnern.

Im Rahmen einer Großgruppenveranstaltung „Personalstrategie Fokus Gesundheit“ habe ich einen künstlerischen Netzwerkbildworkshop angeboten. Die Veranstaltung war eine interne Fortbildung im Zuge der neuen Personalstrategie und diente dem Wissensaufbau zum Handlungsfeld der Gesundheit, eines von vier Handlungsfeldern der Personalstrategie. Das Ziel meines künstlerischen Workshops war es, „Gesundheit“ im APZ mit den persönlichen Zielen und Bedürfnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu verbinden. Durch die kreative Auseinandersetzung mit Gesundheit und persönlichen Strategien, diese zu steigern, haben sich alle Teilnehmenden intensiv mit den verschiedenen Facetten des Themas beschäftigt. Auf diese Weise wurden neue Perspektiven gewonnen, die in das Netzwerkbild nachhaltig umgesetzt wurden.

In dem künstlerischen Prozess auf 50 Keramikfliesen ist ein Bild aus zwei Schichten entstanden. In einem ersten Malprozess beschäftigten sich alle Teilnehmer von einem individuellen Standpunkt aus mit dem Thema „persönliche Gesundheit“ und der Fragestellung „Wann fühle ich mich gesund?“ beschäftigt. Jeder malte zu diesem Thema ein persönliches Bild auf eine eigene Fliese. In einem zweiten Durchgang wurde das gesamte Bild mit einem gemeinsamen gefundenen Motiv zu dem etwas abwandelten, nach außen gerichteten Thema „Wie leben wir zukünftig Gesundheit im AWO Psychiatriezentrum?“ übermalt, als Botschaft an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen der Einrichtung.

Es war eine Herausforderung für alle, dieses Thema mit den zwei verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, in Bilder zu fassen und in einem Gesamtkunstwerk zu vereinen. Aber es machte auch großen Spaß, diese Aufgabe im Team zu meistern, zu erleben, wie mit Keramikfarben ein großes Bild entsteht und als Ergebnis ein großartiges Statement geschaffen zu haben. Das fertig gebrannte Bild wird im Außenbereich des weitläufigen Geländes vor dem neuen Gesundheitszentrum stehen und als Gemeinschaftskunstwerk nachhaltig wirken.

Kunstprojekt seit über zehn Jahren – Die wachsenden LQ Netzwerkbilder

Netzwerkfliese LQW Nr. 611 von Guido Kratz aus HannoverIm Jahr 2002 entwickelte die ArtSet Forschung, Bildung und Beratung GmbH in Hannover ein neues Testierungsverfahren, die Lernerorientierte Qualitätstestierung für Weiterbildungsorganisationen. Ein langes Wort, daher wird allgemein das Kürzel LQW verwendet. LQW ist nicht einfach ein neues Testierungsverfahren, das Organisationen wieder einmal eine weitere Formalie abnötigte, sondern die Chance, das gesamte Unternehmen weiter zu entwickeln und fit für zukünftige Anforderungen zu machen. Die Organisationen formulieren ihre Anforderungen und Ziele selbst. Denn nur sie selbst wissen auch, in welchen Schritten sie sich weiterentwickeln können und wollen. So besteht die Chance, dass die gesamte Organisationen in einen selbstbestimmten Lernprozess gerät.

Parallel dazu entwickelte ich ein Netzwerkbild, das wachsen konnte. Ich wollte erreichen, dass die Anzahl der einzelnen Netzwerkfliesen nicht festgelegt ist und sich das Netzwerkbild vergrößern kann, ohne limitiert zu sein. Denn ein Netzwerkbild symbolisiert die Einzigartigkeit jeder einzelnen Fliese. Aber alle Fliesen zusammen stehen gleichzeitig für ein gemeinsames, größeres Motiv.

Jede Weiterbildungsorganisation erhielt nach bestandener Testierung eine 30 x 30 cm große Netzwerkfliese aus einem ständig wachsenden Netzwerkbild. Zusätzlich zur Fliese erhielt jede Organisation einen Kunstdruck der den aktuellen Stand des Netzwerkbildes zeigte. Das heißt, die 10. teilnehmende Organisation erhielt einen Druck, bestehend aus 10 Netzwerkfliesen, die 400. erhielt einen Druck bestehend aus 400 Fliesen. Zur Zeit sind 860 Organisationen aus Deutschland und Österreich am LQW Verfahren beteiligt. Das Netzwerkbild wird beständig aktualisiert und jede Fliese hat einen weiterführenden Link zur teilnehmenden Organisation.

Netzwerkfliese LQW Nr. 709 von Guido Kratz aus HannoverDas ständig wachsende LQW-Netzwerkbild symbolisiert das Verbindende des LQW Testierungsverfahrens für alle teilnehmenden Organisationen und gleichzeitig das Individuelle jeder testierten Weiterbildungseinrichtung. Jede testierte Organisation hat ihre ganz eigene Qualität, nimmt aber auch an der übergeordneten Idee der Qualität in der Weiterbildung teil und ist dadurch Teil eines Ganzen. So bringt das Netzwerkbild die beteiligten Organisationen in einen Zusammenhang. Jede für sich und alle gemeinsam stehen für eine sich ständig weiter entwickelnde Qualität in der Weiterbildung.
Auf meiner Website wächst das Netzwerkbild ständig weiter. Jede Fliese ist verlinkt zur teilnehmenden Organisation.

Hier können sie sich das LQW Netzwerkbild anschauen >>>
Die ArtSet Qualitätstestierungs GmbH >>>
Weitere Informationen >>>

ZweiMal – ein besonderer Workshop für Paare

Vor vier Wochen gab es den ersten Workshop für Paare. Liebespaare, Eheleute, Freunde oder andere Paare malten jeweils gemeinsam ein Bild, es hat sehr viel Spaß gemacht und die Ergebnisse sind sehr schön geworden.

Es gibt noch einen weiteren Termin in diesem Jahr, und zwar  am Sonntag, den 08. November 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

mehr Infos >>>
Website Anja Weiss >>>
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„Und dasselbe nochmal in Grün!“

Gestern gab es bei uns im Atelier Grünes: grünes Essen , grüne Musik, grüne Gedichte und grüne Farben. Während unserer diesjähriger Zinnober Ausstellung Anfang September haben wir einige Besucher zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen, die gestern stattfand. In Anlehnung an letztes Jahr, als nach der Zinnober Ausstellung das erste Mal ein rotes Essen stattfand, machten wir dieses Jahr alles nochmal in Grün.

Rund um das Grüne gab es zu essen, eine Phantasiereise und viele Informationen um die Farbe Grün. Wussten Sie, dass Goethes Lieblingsspeise „Grie Soss“, also das hessische Leib und Magengericht „Grüne Soße“ war? Oder dass Napoleon an einer Vergiftung starb, die aus der grünen Wandfarbe seines Schlafzimmers herrührte?

Zum Schluss wurde das grüne Tischtuch, das R.F. Myller liebevoll bemalt hatte, von den Besuchern und Besucherinnen ebenso liebevoll in viele Stücke zerschnitten. Wer weiß was mit den Tischtuchteilen geschieht, vielleicht enden sie als grünes Bild an der Wand….

Neue Workshops ZweiMal für Paare im Herbst 2015

Gemeinsam mit der Designerin und Illustratorin Anja Weiss habe ich im letzten Jahr das erste Mal Workshops für Paare angeboten. Liebespaare oder Eheleute schufen gemeinsam ein Werk, ein Bild auf einer großen Keramikplatte. Die Werke wurden nach dem Workshop gebrannt und mit einer Aufhängung versehen. Die Workshops waren ein Erfolg, so dass wir in diesem Herbst wieder zwei Workshops für Paare anbieten wollen, und zwar am Sonntag, den 11. Oktober 2015 und am Sonntag, den 08. November 2015, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Um als Paar ein gemeinsames Bild zu malen braucht es keinerlei künstlerisch-kreative Vorbildung. Es geht um ein neues spielerisch-produktives Erlebnis, darum, sich zusammen auf ein nonverbales Experiment einzulassen. Unsere eigene Erfahrung mit dem Malen gemeinsamer Bilder zeigt, dass der Prozess uns auf besondere Art näher bringt. Diese Bilder sprechen eine eigene, überraschende, ganz persönliche Sprache. Sie erzählen uns etwas über unsere Beziehung und unseren Umgang miteinander.

Lasse ich die Spuren des anderen stehen, übermale oder integriere ich sie? Wie experimentierfreudig bin ich? Wie gehe ich mit eignen Spuren um? Abgrenzung und Durchdringung, zarte Linien und kraftvoller Farbauftrag, Chaos und Ordnung – welche Strukturen entstehen im gemeinsamen Prozess des Malens? Durch Farbe, Form, der Dynamik und Tempi der Malbewegung und der Lust am gemeinsamen Schaffensprozess visualisiert sich im Dialog das einzigartige Muster Ihrer Liebesbeziehung.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

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Ein Symbol für die Zukunft – ein Skulpturen Workshop im Rahmen des Mentoringprogamms der IG BCE

Einmal in die Zukunft schauen – wie wird die eigene Organisation in zehn Jahren aufgestellt sein? Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich geändert? Welche Bedürfnisse haben die Mitglieder, was sind die Gewerkschaftsmitglieder zu leisten imstande? Diese Fragen waren von Bedeutung, als es darum ging ein Symbol für die nahe Zukunft der IG BCE zu finden. Das Symbol sollte aber nicht nur auf dem Papier stehen, sondern in dreidimensionaler Gestalt das Licht der Welt erblicken.

Die Aufgabe bestand darin, das gefundene Zukunftssymbol in Ton zu formen, was zunächst jeder einmal für sich alleine machte. Danach war Gruppenarbeit angesagt. So entstanden in kleinen Gruppen insgesamt fünf Symbole, die als eine etwas größere Skulptur ausgearbeitet wurden.

Die Skulpturen werden noch von mir gebrannt und teilweise farblich behandelt. Die nächsten zehn Jahre, bis 2025, werden sie auf jeden Fall bestehen. Denn Keramik ist ein Material, das viele Jahrtausende überstehen kann und so werden vielleicht einmal in einer ganz fernen Zeit diese Skulpturen ausgegraben und dienen als Beweis für die Kreativität und den Erfindungsreichtum seiner Erschaffer.

Finissage „Kunst hilft wirklich“ am 1. Oktober 2014

Unsere Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ in der Wedemark ist am 1. Oktober 2014 zu Ende gegangen. 39 Bilder und Texte, die im Laufe der Jahre aus den Antworten von Ausstellungsbesuchern auf unsere beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ wurden ausgestellt.

„Kunst hilft wirklich“ ist eine interaktive Ausstellung. In den beiden Räumen der Ausstellung gab es für jeden Besucher und jede Besucherin die Möglichkeit, auf die beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ eine Antwort an uns zu hinterlassen.

Kunst hilft wirklich Bild 40 Wedemark von Guido Kratz aus Hannover

Aus diesen Antworten hat Maria Eilers eine neue Geschichte geschrieben und ich habe ein neues Bild gemacht. Die Geschichte, die Antworten der Besucher und auch das neue Bild können Sie auf unserer „Kunst hilft wirklich“ Seite anschauen >>>

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

Das Rote Essen – eine Reise mit der Farbe Rot mit allen Sinnen

Während des Zinnobers Kunstvolklaufes in Hannover 2014 haben wir zu einer kleinen Geheimveranstaltung eingeladen, deren Existenz wir jetzt aufdecken dürfen. Ein auserwählter Kreis von Menschen durfte zu unserem roten Essen kommen. Gemeinsam mit meinem Atelierkollegen R.F.Myller stellten wir die Farbe Rot in den Mittelpunkt dieses unterhaltsamen Abends. Es gab eine Kunstinstallation, von der man rote Tomaten pflücken konnte und anhand des Geschmackes feststellen konnte, ob sie von einem eher rosafarbenen oder blutroten Hintergrund kam.

Es gab zu essen und zu trinken, natürlich nur rote Getränke und Speisen. Und viele alte und neue Informationen über die Farbe Rot – zum Beispiel wurden noch bis vor hundert Jahren männliche Säuglinge in rosa Kleidung gesteckt und die Mädchen in hellblau. Warum das heute anders ist, konnte man bei uns erfahren.

Anja Weiss begleitete den Abend mit einem Visuellen Protokoll auch Graphic Recording genannt. Statt vieler Worte hielt sie die kleinen und großen Dinge, die sich an diesem Abend im Atelier ereignet haben, auf einem schönen Bild fest.

Im nächsten Jahr zu Zinnober 2015 werden wir wieder zu einer Geheimveranstaltung einladen. Wer weiß, vielleicht sind Sie dann mit von Partie, wohin auch immer sie gehen mag.

Website Anja Weiss >>>
Website R.F. Myller >>>

Eröffnung der neunten „Kunst hilft wirklich“ Ausstellung in der Wedemark bei Hannover

Die neunte Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ von Maria Eilers und mir wurde am Mittwoch, den 16. Juli 2014 um 18.00 Uhr im Rathaus in Mellendorf eröffnet. Viele Besucher schauten sich die Bilder und Texte an und beschäftigten sich mit der Frage, ob Kunst wirklich helfen kann und wenn ja, bei was.

39 Bilder und Texte, die im Laufe der Jahre aus den Antworten von Ausstellungsbesuchern auf unsere beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ wurden ausgestellt. „Kunst hilft wirklich“ ist eine interaktive Ausstellung. In den beiden Räumen der Ausstellung gibt es für jeden Besucher und jede Besucherin die Möglichkeit, auf die beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ einen Antwort an uns zu hinterlassen.

Aus den Antworten wird Maria Eilers neue Texte und ich neue Bilder machen. Auf der Finissage, die am 1. Oktober 2014 um 18.00 Uhr stattfinden wird, werden wir diese Bilder vorstellen. Wir sind sehr gespannt, welche Antworten die Wedemärker auf die Fragen geben werden.

Presse >>>

Die Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Mo, Di, Do 8:00 bis 15:00 Uhr, Mi 8:00 bis 18:00 Uhr, Fr 8:00 bis 12:00 Uhr.
S4 Mellendorf, 5 Minuten Fußweg bis zum Rathaus.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ in der Wedemark bei Hannover

Die neunte Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ von Maria Eilers und mir wird heute, am Mittwoch, den 16. Juli 2014 um 18.00 Uhr im Rathaus in Mellendorf eröffnet. Die Adresse ist Rathaus Wedemark, Fritz-Sennheiser-Platz 1, 30900 Wedemark.

Etwa 40 Bilder und Texte, die im Laufe der Jahre aus den Antworten von Ausstellungsbesuchern auf unsere beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ werden wir in den schönen Räumen des Rathauses zeigen. Sie können Ihre Antworten auf die beiden Fragen während der Ausstellung abgeben. Die Antworten werden wir wieder zu ein oder zwei Bildern und Texten verarbeiten. Auf der Finissage, die am 1. Oktober 2014 um 18.00 Uhr stattfindet, werden wir diese Bilder vorstellen.

Die Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Mo, Di, Do 8:00 bis 15:00 Uhr, Mi 8:00 bis 18:00 Uhr, Fr 8:00 bis 12:00 Uhr.
S4 Mellendorf, 5 Minuten Fußweg bis zum Rathaus.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

Gemeinsam ein Relief machen – Besucher einer Veranstaltung der IGBCE sind kreativ

Am letzten Juni Wochenende 2014 veranstaltete das Wilhelm Gefeller Bildungszentrum  von der IGBCE eine Veranstaltung zum Thema „Wissenschaft macht Kultur“. Es ging darum, sich ein Bild von den Naturwissenschaften zu machen, die an den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und Grenzen überschreiten.

Kann die Wissenschaft die gesellschaftlichen Probleme lösen? Oder verursacht sie die Probleme unsere Zeit? Zu diesen Themen luden mich die Veranstalter ein, um mit den Besuchern der Veranstaltung ein Relief zu diesen Themen zu erarbeiten. Das Relief wurde von den Besuchern von „Wissenschaft macht Kultur“ unter meiner künstlerischen Leitung gestaltet. Sie formten Statements zum Thema in den frischen Ton. Im Moment wird das Relief in meinem Atelier weiterverarbeitet und zum Brennen vorbereitet.

Nach dem gelungenen Brand wird es an der neu gestalteten Freitreppe des Wilhelm Gefeller Bildungszentrums angebracht.

Link zum Wilhelm Gefeller Bildungszentrum >>>

Kinderrechte mal 16 – Ein Projekt mit Kindern aus der Grundschule in Elze

Im Rahmen des Projektes „Kinderrechte mal 16“ des Arbeitskreises Kinderrechte Wedemark und der Kinder und Jugendkunstschule Wedemark entstanden 2013 auf dem Dach der Grundschule in Elze sechs Figuren aus Keramik und ein Keramikbild, das auch auf dem Dach der Schule verankert wurde. Die Kinder der Klasse 4b haben sich einige Monate lang mit den Kinderrechten beschäftigt, haben gemalt und diskutiert und sich auf fünf Kinderrechte, die sie in das Kunstwerk einbringen wollten geeinigt.

Die Kinderrechte werden von den sechs Keramikfiguren und einem runden Gemälde auf dem Dach der Grundschule repräsentiert. Die Grafikerin Anja Weiss hat die Figuren nach den Skizzen der Kinder geformt. Als die Rohlinge vorgebrannt waren, sind die Kinder der 4b für einen Tag in das Atelier von Guido Kratz in Hannover gekommen, um die Figuren und das Bild zu bemalen. Die Figuren und das Bild wurden auf dem Dach der Grundschule von dem Dachdeckerbetrieb Hubert Diekmann montiert und feierlich mit der ganzen Schule eingeweiht.

PDF von dem Projekt >>>
Jugendkunstschule Wedemark >>>