Schlagwort-Archive: interaktive Kunst

Hilft Kunst bei Veränderungen in Unternehmen und Organisationen? Ein Interview mit dem Unternehmensberater Stefan Fourier.

Bringt das, was man so macht, eigentlich etwas? Wenn ich Kunst in Unternehmen trage und mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen künstlerisch arbeite, macht es Spaß mit Farben zuarbeiten und zu gestalten. Aber was bringt es langfristig? Hat der Auftraggeber, das Unternehmen oder die Organisation etwas davon?

Skulpturenworkshop 7 von Guido Kratz aus HannoverDas frage ich mich immer mal wieder, und weil es eine schwierige und interessante Frage ist, frage ich dazu andere Menschen. Diesmal unterhalte ich mich mit dem Unternehmensberater und Unternehmer Stefan Fourier darüber, was es bringt, wenn man als Künstler in einem Unternehmen ist und dort mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen etwas gestaltet.

Stefan Fourier ist ein kompetenter Gesprächspartner mit viel Erfahrung. Er hat viele Unternehmen und Organisationen beraten, ist selbst Unternehmer und hat einige Bücher veröffentlicht. Er lebt und arbeitet in Hannover.

Hier geht es zum Interview >>>
Website von Stefan Fourier >>>

#kunstinunternehmen

Nächster Workshop ZweiMal für Paare am Sonntag, den 9. Oktober 2016 um 14.00 Uhr

Am Sonntag, den 9. Oktober 2016 findet der nächste ZweiMal Workshop statt. Es sind noch Plätze frei!

Im nächsten Jahr steht auch schon ein Termin fest: Sonntag den 26. Februar 2017. Beide Termine jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Gemeinsam mit der Designerin und Illustratorin Anja Weiss biete ich Workshops für Paare an. Liebespaare oder Eheleute schaffen gemeinsam ein Werk, ein Bild auf einer großen Keramikplatte. Die Werke werden nach dem Workshop gebrannt und mit einer Aufhängung versehen. In den zurückliegenden Workshops sind schon viele schöne Gemeinschaftsbilder entstanden.

Um als Paar ein gemeinsames Bild zu malen braucht es keinerlei künstlerisch-kreative Vorbildung. Es geht um ein neues spielerisch-produktives Erlebnis, darum, sich zusammen auf ein nonverbales Experiment einzulassen. Unsere eigene Erfahrung mit dem Malen gemeinsamer Bilder zeigt, dass der Prozess uns auf spielerische Art und Weise näher bringt. Diese Bilder sprechen eine eigene, überraschende, ganz persönliche Sprache. Sie erzählen uns etwas über unsere Beziehung und unseren Umgang miteinander.


Lasse ich die Spuren des anderen stehen, übermale oder integriere ich sie? Wie experimentierfreudig bin ich? Wie gehe ich mit eignen Spuren um? Abgrenzung und Durchdringung, zarte Linien und kraftvoller Farbauftrag, Chaos und Ordnung – welche Strukturen entstehen im gemeinsamen Prozess des Malens? Durch Farbe, Form, der Dynamik und Tempi der Malbewegung und der Lust am gemeinsamen Schaffensprozess visualisiert sich im Dialog das einzigartige Muster Ihrer Liebesbeziehung.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

Info als PDF >>>
Website Anja Weiss >>>
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Interview zum Thema „Kunst in Unternehmen“ mit der Kommunikationsdesignerin Andrea Steckert aus Hannover

„Wo kommen wir her als Organisation, wo stehen wir, wo wollen wir hin?“
„Wir müssen ganz viele Antworten auf Fragen finden, die sich bis heute noch nie so stellten!“

pastedgraphic-24In dem Interview mit der Kommunikationsdesignerin, systemischen Organisationsentwicklerin, Managementcoach, Kommunikations- und Prozessdesignerin und Großgruppenmoderatorin Andrea Steckert geht es wieder um das Thema „Kunst in Unternehmen“. Andrea Steckert erzählt in dem Interview, warum Künstler und Künstlerinnen viel mehr in Unternehmen und Organisationen bei Veränderungsprozessen eingesetzt werden sollten. Sie beschreibt, was Kunstschaffende in unsicheren und ungewissen Prozessen anders machen und warum Künstler und Künstlerinnen auch bei großen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen positiv und segensreich wirken können. #kunstinunternehmen

Zum Interview mit Andrea Steckert >>>

 

„Kunst hilft wirklich“ wird beendet!

Vor etlichen Jahren hat es mit der Frage „Was ist dir wirklich wichtig, worauf möchtest du nicht verzichten?“ begonnen. Auf der Basis von Ihren unterschiedlichsten Statements, Wünschen und Utopien entstanden im ersten Schritt Bilder von Guido Kratz und Texte von Maria Eilers, die dann im zweiten Schritt digital zusammengefügt und in diversen Ausstellungen im Raum Hannover und Niedersachsen gezeigt und zuweilen auch verkauft wurden…. So lässt sich – sehr verknappt – das partizipative Kunstprojekt „Kunst hilft wirklich“ beschreiben.

Jetzt ist es soweit. Wir, das sind Maria Eilers und ich, möchten dieses ausgesprochen interessante und inspirierende Projekt feierlich – mit Ihnen zusammen – beenden.

Am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr werden die noch vorhandenen Arbeiten in meinem Atelier gezeigt und stehen zum „Ausverkauf“. Der ursprünglich gültige Preis ist aufgehoben. Sie selbst entscheiden, wie viel Sie pro Arbeit zahlen. Wenn sie sich eine bestimmte Arbeit reservieren möchten, schauen Sie bitte auf unserer Internetseite die Bildauswahl an und schicken eine Mail. Wer zuerst kommt, malt zuerst …

Zum Ende des Jahres wird Kunst hilft auch aus dem World Wide Web und die 40 dazugehörenden TextBilder aus dem Atelier  verschwinden.  Die schon in Hannover und Umgebung hängenden TextBilder erinnern an das, was wirklich wichtig ist im Leben!

Ausverkauf „Kunst hilft wirklich“ am Freitag, den 19. August 2016 von 18 bis 21 Uhr im Atelier Guido Kratz, Goebenstraße 4, 30161 Hannover.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

 

 

Kunst in Unternehmen – ein Interview mit dem Künstler Till Steinbrenner

Netzwerkbildworkshop Detail von Guido Kratz aus HannoverDas Künstlerduo Lotte Lindner und Till Steinbrenner lebt in Hannover und ist weltweit tätig. In vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten sie ihre künstlerischen Positionen. Lotte Lindner und Till Steinbrenner arbeiten seit 2002 gemeinsam daran, Unsicherheit als fruchtbare Energie verfügbar zu machen.
Sie nutzen dazu alle verfügbaren Medien. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Skulptur, Performance und Installation. Es sind aufregende Arbeiten im Spannungsfeld zwischen „be a hero for one day“ und dem Scheitern. Also beste Voraussetzungen, um mal die Frage zu beleuchten, ob es Kunst in Unternehmen gibt, ob sie sinnvoll ist, was sie den Künstlern bringen kann und ob Unternehmen überhaupt etwas davon haben können.

Till Steinbrenner hat sich bereit erklärt, mit mir ein Gespräch über diese Themen zu führen, und wir haben es dann auch tatsächlich gemacht. Mit einer Flasche Wein und jeder Menge Zeit. Und etwas Zeit sollten Sie sich beim Lesen unseres Gespräches auch nehmen, denn es geht in die Tiefe und leuchtet viele Aspekte des Spannungsfeldes „Kunst in Unternehmen“ aus.

Ich möchte mit diesem Interview die FrageNetzwerkbildworkshop von Guido Kratz aus Hannover beleuchten, was Kunst in Unternehmen bewirken kann – oder auch nicht. Um das Thema ein wenig einzugrenzen, habe ich mich bei dieser Unterhaltung auf die künstlerische Arbeit mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Unternehmen beschränkt. Es geht also nicht um Kunstsammlungen in Unternehmen, sondern um die Arbeit, die Künstler und Künstlerinnen in den Unternehmen selbst anstoßen können.

Zum Interview >>>

Website Lotte Lindner und Till Steinbrenner >>>

ZweiMal – ein besonderer Workshop für Paare

Gemeinsam mit der Designerin und Illustratorin Anja Weiss habe ich im letzten Jahr das erste Mal Workshops für Paare angeboten. Liebespaare, Eheleute, Freunde oder andere Paare schaffen gemeinsam ein Bild auf einer großen Keramikplatte. Die Werke werden nach dem Workshop gebrannt. Ein bleibendes Werk aus einem schönen, sinnlichen Werkstoff.

Die Workshops waren ein Erfolg, so dass wir in diesem Herbst wieder zwei Workshops anbieten wollen, und zwar am Sonntag, den 11. Oktober 2015 und am Sonntag, den 08. November 2015, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Um als Paar ein gemeinsames Bild zu malen braucht es keinerlei künstlerisch-kreative Vorbildung. Es geht um ein neues spielerisch-produktives Erlebnis, darum, sich zusammen auf ein nonverbales Experiment einzulassen. Unsere eigene Erfahrung mit dem Malen gemeinsamer Bilder zeigt, dass der Prozess uns auf besondere Art näher bringt. Diese Bilder sprechen eine eigene, überraschende, ganz persönliche Sprache. Sie erzählen uns etwas über unsere Beziehung und unseren Umgang miteinander.

Lasse ich die Spuren des anderen stehen, übermale oder integriere ich sie? Wie experimentierfreudig bin ich? Wie gehe ich mit eignen Spuren um? Abgrenzung und Durchdringung, zarte Linien und kraftvoller Farbauftrag, Chaos und Ordnung – welche Strukturen entstehen im gemeinsamen Prozess des Malens? Durch Farbe, Form, der Dynamik und Tempi der Malbewegung und der Lust am gemeinsamen Schaffensprozess visualisiert sich im Dialog das einzigartige Muster Ihrer Liebesbeziehung.

Entdecken Sie sich als Paar aus einem neuen Blickwinkel, lassen Sie Ihr Bild sprechen und sich vom Ergebnis überraschen!

Teilnahmegebühr pro Paar: 130,- € (darin enthalten sind alle Materialen, Snacks und Getränke).
Wir malen auf Keramik. Das Bild wird im Anschluss an den Workshop gebrannt.

Website Anja Weiss >>>
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Teambildungs Workshop für VW Nutzfahrzeuge

Im Dezember 2014 habe ich mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von VWN einen künstlerischen Teambildungsworkshop durchgeführt. Wenn bei VW Nutzfahrzeuge neue Projekte anstehen, wird die Abteilung VW NBN (VW Nutzfahrzeuge-Beschaffung) aktiv und beschafft alles, was zum Bau eines neuen Fahrzeuges notwendig ist.

Die Abteilung ist in den letzten Jahren stark gewachsen, viele neue Mitarbeiter wurden in das Team integriert. Mit diesem künstlerischen Workshop sollte die Zusammenarbeit auf eine spielerische und unkonventionelle Art und Weise verbessert werden.

In meinem künstlerischen Teambildungs-Workshop werden die Standards und Schnittstellen innerhalb des Teams angesprochen, denn sie vereinfachen die Zusammenarbeit in der täglichen Arbeit. Andererseits es gibt viele zwischenmenschliche Situationen, wo Standards nicht streng befolgt werden können und Fingerspitzengefühl beim Umgang miteinander angesagt ist. Beim Malen und Umsetzen der vielen Gedanken in eigene Bilder entstehen Gespräche und Kontakte innerhalb des Teams, die sonst selten genutzt werden.

Thema des Bildes war die Frage „Was zeichnet uns als Einheit aus und welche Funktion haben wir als ein Team innerhalb von VW Nutzfahrzeuge ?“ Diese Fragestelllug wurde in Bilder umgesetzt und im Laufe der zwei Tage zu einem gemeinsamen Netzwerkbild verschmolzen.

Die 72 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von VW NBN haben in zwei Tagen ein ausdrucksstarkes Netzwerkbild geschaffen, das nun im Eingangsbereich der gemeinsamen Büros im Werk Hannover hängt.

Ein neues Relief im Außenbereich des Wilhelm Gefeller Bildungszentrum

Am letzten Juni Wochenende 2014 veranstaltete das Wilhelm Gefeller Bildungszentrum  von der IGBCE eine Veranstaltung zum Thema “Wissenschaft macht Kultur”. Ich habe im Sommer bereits darüber berichtet >>> .

Das Relief, das die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieser Veranstaltung zusammen geschaffen haben, ist nun fertig gebrannt und bereits im Außenbereich an der neu gestalteten Freitreppe des Wilhelm Gefeller Bildungszentrums angebracht worden. Die 18 Reliefkacheln, die während des Workshops entstanden sind habe ich farbig behandelt und mit einem Rand versehen. Viele Besucher, die an den Veranstaltungen der IGBCE teilnehmen, erkennen ihre Kachel wieder und freuen sich, ihren Beitrag vom Sommer zu entdecken. Das Thema „Wissenschaft macht Kunst“ ist so von Gewerkschaftsmitgliedern in Stein gemeißelt zu sehen.

Finissage „Kunst hilft wirklich“ am 1. Oktober 2014

Unsere Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ in der Wedemark ist am 1. Oktober 2014 zu Ende gegangen. 39 Bilder und Texte, die im Laufe der Jahre aus den Antworten von Ausstellungsbesuchern auf unsere beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ wurden ausgestellt.

„Kunst hilft wirklich“ ist eine interaktive Ausstellung. In den beiden Räumen der Ausstellung gab es für jeden Besucher und jede Besucherin die Möglichkeit, auf die beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ eine Antwort an uns zu hinterlassen.

Kunst hilft wirklich Bild 40 Wedemark von Guido Kratz aus Hannover

Aus diesen Antworten hat Maria Eilers eine neue Geschichte geschrieben und ich habe ein neues Bild gemacht. Die Geschichte, die Antworten der Besucher und auch das neue Bild können Sie auf unserer „Kunst hilft wirklich“ Seite anschauen >>>

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>

Eröffnung der neunten „Kunst hilft wirklich“ Ausstellung in der Wedemark bei Hannover

Die neunte Ausstellung „Kunst hilft wirklich“ von Maria Eilers und mir wurde am Mittwoch, den 16. Juli 2014 um 18.00 Uhr im Rathaus in Mellendorf eröffnet. Viele Besucher schauten sich die Bilder und Texte an und beschäftigten sich mit der Frage, ob Kunst wirklich helfen kann und wenn ja, bei was.

39 Bilder und Texte, die im Laufe der Jahre aus den Antworten von Ausstellungsbesuchern auf unsere beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ wurden ausgestellt. „Kunst hilft wirklich“ ist eine interaktive Ausstellung. In den beiden Räumen der Ausstellung gibt es für jeden Besucher und jede Besucherin die Möglichkeit, auf die beiden Fragen „Was ist dir wirklich wichtig?“ und „Auf was möchte ich auf keinen Fall verzichten?“ einen Antwort an uns zu hinterlassen.

Aus den Antworten wird Maria Eilers neue Texte und ich neue Bilder machen. Auf der Finissage, die am 1. Oktober 2014 um 18.00 Uhr stattfinden wird, werden wir diese Bilder vorstellen. Wir sind sehr gespannt, welche Antworten die Wedemärker auf die Fragen geben werden.

Presse >>>

Die Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Mo, Di, Do 8:00 bis 15:00 Uhr, Mi 8:00 bis 18:00 Uhr, Fr 8:00 bis 12:00 Uhr.
S4 Mellendorf, 5 Minuten Fußweg bis zum Rathaus.

Website Kunst hilft wirklich >>>
Website Maria Eilers >>>