Hochtemperaturmalerei

“Hochtemperaturmalerei” ist wörtlich zu verstehen, da die Farben nicht wie in der Öl- oder Acrylmalerei durch das Trocknen fest werden, sondern bei 1300 °C gebrannt werden müssen, um fest zu werden. Ich male mit speziellen Farbkörpern auf einer weißen Glasur, die auf großen, sehr dünnen Keramikplatten aufgebracht ist. Die Farben bekommen eine seidige, glasartige Anmutung, die nur durch das Brennen entsteht.

Jedes Bild besteht aus zwei übereinander liegenden Motiven. Da in der zweiten, obersten Schicht einige Teile ausgespart sind, können sie dadurch wie durch ein Fenster das zuunterst liegende Motiv sehen. Außerdem schmelzen in der Fayencemalerei alle Schichten zu einer Schicht zusammen. So können auch Farben, die in der untersten Schicht liegen, wieder sichtbar werden. Das unterscheidet die Hochtemperaturmalerei von der Öl- oder Acrylmalerei, wo nur die oberste Schicht zu sehen ist.

Bilder vom Tango

Seit einigen Jahren tanze ich Tango. Ich verbringe viel Zeit damit, tanzen zu gehen und neue Schritte zu lernen. Aber gerne beobachte ich auch, wie andere Paare tanzen und wie sie sich gemeinsam zur Musik bewegen. Aus diesen Eindrücken sind meine Tangobilder entstanden. Die Bilder entstehen auf auf dünnen Keramikplatten, die ich selbst herstelle.

 Die Bilder bestehen aus zwei Schichten, wie zwei Bilder, die übereinander liegen. Durch eine Aussparung kann man Teile der untersten Schicht sehen, außerdem verschmelzen die beiden Schichten unterschiedlich und zeigen reizvolle Farbschichtungen.

Farbige Keramik Strukturen

Auf sehr dünnen Keramikplatten male ich mit Hochtemperatur-beständigen Farbkörpern, die bei etwa 1260°C gebrannt werden müssen, um fest und brillant zu werden. Ich beschäftige mich gerne mit einfachen Strukturen, wie man sie auf den verschiedensten Materialien wie Steinen oder Holz sehen kann. Dabei male ich zwei Schichten übereinander. Die oberste Schicht hat Aussparungen, durch die Sie auf die unterste Schicht sehen können. Außerdem manipuliere ich die Farbschichten durch Ritzen mit verschiedenen Gegenständen, um interessante und unregelmäßige Oberflächen zu erzeugen. Die Bilder sind etwa 63 x 41 cm groß.