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Ein Netzwerkbildworkshop mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners

Im November 2017 hatte ich das Vergnügen, einen Netzwerkbildworkshop mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners in Karlsruhe zu gestalten. Diese Organisation begleitet seit 1993 junge Menschen bei ihrem Freiwilligendienst im In- und Ausland und ermöglicht ihnen damit, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und zu reifen. Das hat bereits viele tausend junge Menschen begeistert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Karlsruher Büros der Freunde der Erziehungskunst Rudolfs Steiners wurden im Oktober 2017 aus zwei verschiedenen Standorten im neu errichteten Gebäude wieder unter einem Dach vereint. Da sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch durch die bisherige räumliche Distanz – nur oberflächlich kannten, gab der Netzwerkbild-Workshop die Gelegenheit, sich erst einmal besser kennen zu lernen. Mit ca. 70 Teilnehmenden war ein Großteil der Mitarbeiterschaft am Workshop beteiligt.

Das Thema des Netzwerkbildes war: „Was motiviert mich, bei den Freunden der Erziehungskunst Rudolfs Steiners zu arbeiten?“ Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es sehr hilfreich, sich in unterschiedlichen Kleingruppen über das verbindende Element ihrer Arbeit auszutauschen. Es war spannend zu sehen, wie offen miteinander kommuniziert wurde, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
In dem so entstandenen gemeinsamen Netzwerkbild werden alle Fliesen durch eine Spirale und geschwungene Linien miteinanderverbunden, die aufzeigen, dass alles immer in Entwicklung ist.

Nun verbindet das Netzwerkbild, das aus 70 Fliesen besteht, im Foyer des neuen Bürogebäudes nicht nur die drei Stockwerke, sondern symbolisiert auch die Gemeinschaft aller, die dort arbeiten.

Veränderungen brauchen Symbole

Viele Organisationen beschäftigen sich mit Veränderungen. Veränderungen in ihrem Umfeld, zum Beispiel der Märkte und ihrer Kunden. Aber auch die Anforderungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verändern sich und Organisationen und Unternehmen versuchen sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen.

Solche Veränderungen sind immer wieder Thema von Veranstaltungen, die Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen durchführen, zum Beispiel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Gesundheitsvorsorge, Folgen der Digitalisierung und viele Themen mehr. Neben Vorträgen und Workshops zum Thema kann es sehr hilfreich sein, sich ein Symbol zu schaffen, dass den manchmal etwas steinigen Weg zur geglückten Veränderung ausleuchtet und im Alltag daran erinnert, was man sich doch einmal vorgenommen hat.

Netzwerkbild Führung, Workshops von Guido Kratz aus HannoverNetzwerkbilder sind solche Symbole, weil sie von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen selbst geschaffen werden. In der Auseinandersetzung mit einem Thema entsteht ein Bild, das aus genauso vielen Teilen besteht, wie die Gruppe groß ist. Sie sind für kleine Teams geeignet, die sich ein starkes, oft sehr persönliches Symbol erschaffen. Aber auch große Teams erfahren in der konkreten Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema, wie die anderen darüber denken und schaffen sich ein Symbol, dass die geglückte Bewältigung des Themas ausdrückt.

Als Beispiel habe ich ein Netzwerkbild gewählt, das als Thema „Führung“ hat. In diesem Bild sind die Aspekte zur Führung aus Sicht des Managements und auch aus der Sicht der Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen erfolgreich umgesetzt. #kunstinunternehmen

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Hilft Kunst bei Veränderungen in Unternehmen und Organisationen? Ein Interview mit dem Unternehmensberater Stefan Fourier.

Bringt das, was man so macht, eigentlich etwas? Wenn ich Kunst in Unternehmen trage und mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen künstlerisch arbeite, macht es Spaß mit Farben zuarbeiten und zu gestalten. Aber was bringt es langfristig? Hat der Auftraggeber, das Unternehmen oder die Organisation etwas davon?

Skulpturenworkshop 7 von Guido Kratz aus HannoverDas frage ich mich immer mal wieder, und weil es eine schwierige und interessante Frage ist, frage ich dazu andere Menschen. Diesmal unterhalte ich mich mit dem Unternehmensberater und Unternehmer Stefan Fourier darüber, was es bringt, wenn man als Künstler in einem Unternehmen ist und dort mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen etwas gestaltet.

Stefan Fourier ist ein kompetenter Gesprächspartner mit viel Erfahrung. Er hat viele Unternehmen und Organisationen beraten, ist selbst Unternehmer und hat einige Bücher veröffentlicht. Er lebt und arbeitet in Hannover.

Hier geht es zum Interview >>>
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#kunstinunternehmen

Interview zum Thema “Kunst in Unternehmen” mit der Kommunikationsdesignerin Andrea Steckert aus Hannover

„Wo kommen wir her als Organisation, wo stehen wir, wo wollen wir hin?“
„Wir müssen ganz viele Antworten auf Fragen finden, die sich bis heute noch nie so stellten!“

pastedgraphic-24In dem Interview mit der Kommunikationsdesignerin, systemischen Organisationsentwicklerin, Managementcoach, Kommunikations- und Prozessdesignerin und Großgruppenmoderatorin Andrea Steckert geht es wieder um das Thema “Kunst in Unternehmen”. Andrea Steckert erzählt in dem Interview, warum Künstler und Künstlerinnen viel mehr in Unternehmen und Organisationen bei Veränderungsprozessen eingesetzt werden sollten. Sie beschreibt, was Kunstschaffende in unsicheren und ungewissen Prozessen anders machen und warum Künstler und Künstlerinnen auch bei großen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen positiv und segensreich wirken können. #kunstinunternehmen

Zum Interview mit Andrea Steckert >>>

 

Ein Netzwerkbildworkshop im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter zu Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das AWO Psychiatriezentrum ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Psychiatriezentum in Königslutter beschäftigt rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgt ein Einzugsgebiet mit etwa 880 000 Einwohnern.

Im Rahmen einer Großgruppenveranstaltung auf Grundlage der neu eingeführten Personalstrategie mit dem Fokus auf das Handlungsfeld „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ habe ich einen künstlerischen Netzwerkbildworkshop angeboten. Die Veranstaltung war eine interne Fortbildung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und diente dem Wissensaufbau in der alltäglichen Arbeit. Im Rahmen der Vorträge wurde klar, dass es nicht nur um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, sondern vielmehr um die Vereinbarkeit der eigenen Arbeit mit dem eigenen Lebensentwurf. Dies ist in einem Arbeitsumfeld, in dem in mehreren Schichten rund um die Uhr gearbeitet wird, eine sehr komplexe Aufgabe.

Das Ziel meines künstlerischen Workshops war es, „Vereinbarkeit” mit den persönlichen Zielen und Bedürfnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu verbinden. Die Teilnehmer erarbeiteten sich Motive zu den eigenen Lebensentwürfen und setzen diese mit Farben und und Pinsel auf den Keramikkacheln um

In einem künstlerischen Prozess ist auf 32 Keramikfliesen ein Bild aus zwei Schichten entstanden. Nach dem Zusammenlegen der persönlichen Kachel mit dem eigenen Lebensentwurf zu einem großen gemeinsamen Bild wurde die Frage behandelt, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Lebensentwurf 2025 tatsächlich aussehen könnte. In einem zweiten Durchgang wurde ein von allen Teilnehmern getragenes Motiv gefunden und gemalt

Es war eine Herausforderung für die Teilnehmer, diese Fragen in Bilder zu fassen. Aber es machte auch großen Spaß, diese Aufgabe im Team zu meistern, zu erleben, wie mit Keramikfarben ein großes Bild entsteht und als Ergebnis ein großartiges Statement geschaffen zu haben. Das fertig gebrannte Bild wird in einem Außenbereich des weitläufigen Geländes befestigt und als Gemeinschaftskunstwerk nachhaltig Wirkung entfalten.

Kunst in Unternehmen – ein Interview mit dem Künstler Till Steinbrenner

Netzwerkbildworkshop Detail von Guido Kratz aus HannoverDas Künstlerduo Lotte Lindner und Till Steinbrenner lebt in Hannover und ist weltweit tätig. In vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten sie ihre künstlerischen Positionen. Lotte Lindner und Till Steinbrenner arbeiten seit 2002 gemeinsam daran, Unsicherheit als fruchtbare Energie verfügbar zu machen.
Sie nutzen dazu alle verfügbaren Medien. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Skulptur, Performance und Installation. Es sind aufregende Arbeiten im Spannungsfeld zwischen “be a hero for one day” und dem Scheitern. Also beste Voraussetzungen, um mal die Frage zu beleuchten, ob es Kunst in Unternehmen gibt, ob sie sinnvoll ist, was sie den Künstlern bringen kann und ob Unternehmen überhaupt etwas davon haben können.

Till Steinbrenner hat sich bereit erklärt, mit mir ein Gespräch über diese Themen zu führen, und wir haben es dann auch tatsächlich gemacht. Mit einer Flasche Wein und jeder Menge Zeit. Und etwas Zeit sollten Sie sich beim Lesen unseres Gespräches auch nehmen, denn es geht in die Tiefe und leuchtet viele Aspekte des Spannungsfeldes “Kunst in Unternehmen” aus.

Ich möchte mit diesem Interview die FrageNetzwerkbildworkshop von Guido Kratz aus Hannover beleuchten, was Kunst in Unternehmen bewirken kann – oder auch nicht. Um das Thema ein wenig einzugrenzen, habe ich mich bei dieser Unterhaltung auf die künstlerische Arbeit mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Unternehmen beschränkt. Es geht also nicht um Kunstsammlungen in Unternehmen, sondern um die Arbeit, die Künstler und Künstlerinnen in den Unternehmen selbst anstoßen können.

Zum Interview >>>

Website Lotte Lindner und Till Steinbrenner >>>